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Aktuell


Bericht Veteranentag

Aktualisiert am:

E gschänkte Tag!

Für den Veteranenobmann, Bendicht Wegmüller, Wägi Bänz, haben sich alle Erwartungen, die er sich bei den Vorbereitungen sicher gestellt hat, vollum-fänglich erfüllt, also, wie ein geschenkter Tag.

Wie gewohnt findet im Rahmen des Emmentalischen Hornusserfestes jeweils das Veteranenhornussen statt. Dieses Jahr zeichnete die Hornussergesellschaft Wasen-Lugenbach verantwortlich für diese Anlässe. Und wie: Hervorragende Ries eingebet-tet in einer wunderschönen Emmentaler Landschaft, hervorragende Organisation und hervorragende Stimmung.

Davon können die 259 spielenden Emmentalischen Veteranen am 23. August 2019 ein Liedchen singen. Einmal mehr fanden die «Oldies» nur lobende Worte zu Festort und Organisation.

Wie jedes Jahr war man gespannt, wer von den «Neulingen» im Veteranenclub EMHV mitspielt. Einerseits was für Kapazitäten stossen bei den jüngeren Jahrgän-gen dazu und andererseits, welche Leistungen bringen diejenigen, die altersbedingt zu der älteren Abteilung «aufsteigen».

Walter Röthlisberger, als ältestes Mitglied der HG Wasen-Lugenbach und Vater von OK-Präsident, Bendicht Röthlisberger, kam die Ehre zu, den Wettkampf mit dem Pöl-lerschuss zu eröffnen.

Konkurrenz oder Überheblichkeit kennt man im Spiel nicht. Im Gegenteil, freudig gra-tuliert man zu jedem gelungenen Streich. Wenn’s nicht gerade rund läuft hilft man mit Ratschlag und gutgemeintem Zureden. Ein freundlicher Händedruck und ein freund-liches Wort gehören ebenfalls zum Ritual. Erinnerungen werden ausgetauscht, manchmal wirds auch nachdenklich, wenn man erfahren muss, dass ein Kamerad nicht dabei sein kann.

Wie kann es auch anders sein, am Schluss interessiert dennoch, wer gewonnen hat. Bei den älteren Teilnehmern mit Jahrgang 1949 und älter heisst der Tagessieger und gleichzeitig auch Gast, Gäumann Jakob von der HG Gysenstein. Bei den Jüngeren mit Jahrgang 1950 und jünger gewinnt Aeschbacher Alfred von der HG Grünenmatt-Brandis.

Nach dem reichhaltigen Mittagessen wurden wie jedes Jahr, die 80-jährigen und älte-ren Veteranen geehrt. Mit Hans Zimmermann, Oberthal, ältester Teilnehmer mit Jahrgang 1929, konnten 30 weitere Kameraden und eine Kameradin begrüsst wer-den. Für Wägi Bänz war es eine Ehre, jedem einzelnen die Hand zu schütteln und zu gratulieren. Die zwei Flaschen Wein dürften die Erinnerung an Wasen etwas nach-haltiger wirken lassen.

Hans Zimmermann, schon fast Tradition, richtete in seiner ihm eigenen Art ein paar freundliche und eindrückliche Worte an die Anwesenden. Weise, wie wir es von Hans gewohnt sind, gibt er seine Erfahrungen und Eindrücke aus seinem reichen Hornus-serleben wieder. Viele Zeichen der Zeit und damit verbunden, viele Neuentwicklun-gen müssen wir zur Kenntnis nehmen. Er drückt aber auch seine Dankbarkeit aus, dass wir diesen Tag gemeinsam feiern können.

Die Hornussergesellschaft Wasen-Lugenbach und ihre Helferinnen und Helfer haben volle Arbeit geleistet; dafür durften sie auch den Dank vom Veteranenobmann und allen Teilnehmern entgegennehmen.

Wägi Bänz ist dankbar für das gelungene Fest und er freut sich, die Veteranen des EMHV im nächsten Jahr in Zauggenried-Kernenried begrüssen zu können.

Zum Schluss, ganz einfach: E gschänkte Tag!

1949: Hess Walter, Gäumann Jakob, Hofer Hansueli

1950: Christen Peter, Aeschbacher Alfred, Stalder Rudolf

Ehrendamen

 

Bericht Interkantonales Hornusserfest, 3.+4. Stärkeklasse

Aktualisiert am:

Eine Woche nach den Emmentaler Hornussern, gastierten Gesellschaften aus allen Zweckverbänden zum sportlichen Stelldichein am Interkantonalen Hornusserfest in Wasen. Petrus meinte es erneut gut mit den Organisatoren und wartete am Samstag mit perfektem Hornusserwetter auf. Anders als vor einer Woche war am frühen Morgen der Himmel noch leicht bedeckt, so dass die Sichtverhältnisse für die Abtuer etwas weniger problematisch waren. Das führte auch dazu, dass im Anhornussen mehr Mannschaften ihr Ries sauber halten konnten. Am Nachmittag herrschten aber wiederum sehr grelle Verhältnisse, so dass der Nummernsegen am Schluss doch beträchtlich war.

3. Stärkeklasse

Der grosse Favorit Oberbottigen meldete bereits im Anhornussen seine Ambitionen an und führte am Mittag mit 406 Punkten das Feld an. Dicht dahinter mit nur 5 Punkten Abstand folgte Lotzwil, welches seinerseits Reinach um 11 und Langenthal Wynau um 13 Punkte distanzierte. Auch Münsingen auf dem fünften Rang und 27 Punkte Rückstand auf die Führenden, durfte sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Festsieg machen. Für Spannung war also sicherlich gesorgt.

Im Ausstich erwischte es Lotzwil bereits früh mit einer Nummer, welcher dann noch zwei weitere folgten. Damit waren die Oberaargauer natürlich ausser Rang und Traktanden um den Festsieg. Besser machten es die Führenden vom Anhornussen. Oberbottigen liess nichts mehr anbrennen und siegte am Schluss klar mit 0 Nr. und 1289 Punkten. Die auf Ries zwei angetretenen Langenthal-Wynau und Reinach konnten am Nachmittag ebenfalls nicht alle Hornusse abtun und kassierten beidseitig zwei Nummern. Besser machten es die beiden Teams auf Ries 3, Rüti-Büren und Münsingen, welche beide ohne Fehler im Ries blieben. Rüti-Büren zeigte am Bock die konstantere Leistung und holte sich mit 1190 Punkten in der Endabrechnung den zweiten Rang. Münsingen seinerseits musste sich noch von Auswil-Wyssbach A überholen lassen, welches sich mit 1165 Punkten das dritte Horn sicherte.

Der grosse Favorit bei den Einzelschlägern, Samuel Krebs aus Halten, patze bereits am Morgen mit zweimal 14 und war somit aus der Entscheidung um den Festsieg. Angeführt wurde das Feld am Mittag von Marco Frey (Gerzensee-Kirchdorf) und Remo Neuhaus (Rüti b. Büren) mit je 39 Punkten. Dahinter folgten Benedikt Gerber (Heimisbach) mit 38, sowie Thomas Fankhauser (Gerzensee-Kirchdorf) und Thomas Moser (Rüti-Büren) mit je 37 Punkten.

Alle Führenden wurden am Nachmittag von einem Mann überholt, welcher nirgends auf der Zwischenrangliste aufgetaucht war. Lorenz Rickli (Oberbottigen) schlug im Ausstich sehr gute 79 Punkte und setzte sich mit 113 Punkten an die Ranglistenspitze. Mit einem Punkt Rückstand folgte Thomas Moser (Rüti-Büren) auf dem zweiten Rang. Ihm misslang der erste Streich am Nachmittag (14), welcher ihn letztendlich den Festsieg kostete. Auch auf Rang drei platzierte sich schlussendlich zwar kein Unbekannter, jedoch einer der am Mittag noch nicht auf der Zwischenrangliste zu finden war. Martin Hess (Wyssachen) sicherte sich mit 107 Punkte den dritten Podestplatz. Bester Nachwuchshornusser wurde Fabian Herzig (Aswil-Wyssbach) mit 79 Punkten.

1. Oberbottigen

2. Rüti-Büren

3. Auswil-Wyssbach A

Moser Thomas, Rickli Lorenz, Hess Martin, Herzig Fabian


4. Stärkeklasse

Gammen war in dieser Stärkeklasse als grosser Favorit an den Start gegangen. Trotz bester Schlagleistung am Morgen, mussten sich die Mittelländer nach dem Anhornussen mit Rang 4 begnügen. Bereits der siebte Streich landete unabgetan am Boden und dämpfte vorerst die Ambitionen auf einen Spitzenrang. Da auch weitere Mannschaften mit guten Schlagleistungen das Ries nicht sauber halten konnten und letztendlich nur 3 Teams ohne Nummer blieben, war aber auch mit einer Nummer noch alles möglich. Angeführt wurde die Mittagsrangliste von Lohn mit 311 Punkten und bereits 32 Punkten Vorsprung auf Epsach B. Als dritte Mannschaft konnte Münchenbuchsee-Diemerswil ihr Ries sauber halten.

Die beiden Führenden zeigen auch im Ausstich eine einwandfreie Riesleistung und schlossen den Wettkampf mit 0 Nr. ab. So musste also die Schlagleistung über den Festsieg entscheiden. Lohn verteidigte den am Morgen herausgeholten Vorsprung und konnte sich schliesslich mit 917 Punkten als Festsieger ausrufen lassen. Epsach B folgt mit 889 Punkten auf dem zweiten Rang. Das am Mittag noch auf dem dritten Rang gelegene Münchenbuchse-Diemerswil B konnte seine Leistung am Nachmittag nicht bestätigen und kassierte 4 Nummern. Damit war der Weg für das bereits erwähnt Gammen frei, welches seinerseits im Ausstich keine Nummer mehr kassierte und sich somit mit 1 Nr. und dem höchsten Schlagresultat in der 4. Stärkeklasse von 1138 Punkte auf dem dritten Rang platzierte.

Bei den Einzelschlägern führten am Mittag die beiden Lokalmatadoren von Wasen-Lugenbach D, Clemens Bracher und Niklaus Gerber mit 41 respektive 40 Punkten. Auf dem dritten Rang platzierte sich Peter Buri (Gamen) mit 38 Punkten.

Anders als in der dritten Stärkeklasse, wurden alle Podestplätze schliesslich von Hornussern besetzt, welche bereits am Mittag auf der Zwischenrangliste figurierten. Niklaus Gerber (Wasen-Lugenbach D) behielt in einem spannenden Wettkampf schliesslich das beste Ende für sich und siegte mit 115 Punkten, vor Sandro Glücki (Utzigen C) mit 114 Punkten und seinem Teamkollegen Clemens Bracher mit 113 Punkten. Als bester Nachwuchshornusser vervollständigte Christian Ruch (Eriswil B) mit 74 Punkten das Siegerbild.

1. Lohn

2. Epsach B

3. Gammen

Glücki Sandro, Gerber Niklaus, Bracher Clemens, Ruch Christian

Ehrendamen

Impressionen Jodlertreffen

Aktualisiert am:

Bericht Emmentalisches Hornusserfest, 3.+4. Stärkeklasse

Aktualisiert am:

Am Sonntag, den 18. August, fand der zweite Teil des Emmentalischen Hornusserfests in Wasen statt. Zum Kräftemessen trafen sich die Mannschaften der 3. und 4. Stärkeklasse. Im Gegensatz zum Vortag war der Himmel nahezu wolkenlos und die Temperaturen waren entsprechend höher. Der Wind wehte aus einer anderen Richtung und sorgte so für etwas gängigere Bedingungen als am Vortag. Wegen den hellen Verhältnissen und der leicht von vorne einfallenden Sonne wurde der Spielstart an diesem Festtag 15 Minuten nach hinten verlegt. Die sehr hellen Sichtverhältnisse sorgten aber trotzdem bereits am Vormittag für viele Nummern.

3. Stärkeklasse

Anhornussen
Nur gerade vier Gesellschaften überstanden den Vormittag ohne Nummer. Auf Ries 1 traf Heimiswil B mit 496 Schlagpunkten auf Wiler das nur 12 Punkte weniger auf dem Konto hatte. Ein spannendes Spiel um den Festsieg durfte also erwartet werden. Auf dem zweiten Ries kämpfte eine der Gastgebermannschaften, Wasen-Lugenbach C, um eines der begehrten Trinkhörner. Mit 462 Schlagpunkten distanzierten sie das viert platzierte Aefligen bereits um 128 Schlagpunkte. Die Mannschaften Busswil b. Heimiswil, Rüegsau-Affoltern A, Thalgraben und Lyssach C hatten je eine Nummer und mussten so auf einen Patzer des Spitzenquartetts hoffen, um noch ein Trinkhorn gewinnen zu können.

Ausstich
Auch am Nachmittag kam es vermehrt zu Nummern. Schon im ersten Umgang nach der Mittagspause musste sich sowohl Heimiswil B, als auch Wiler je eine Nummer notieren lassen. Vom Spitzenquartett vermochte es nur die Mannschaft von Wasen-Lugenbach C über den ganzen Spieltag hinweg das eigene Ries sauber zu halten. Sie erzielten eine Schlagleistung von 1329 Punkten und sicherten sich so den Festsieg in der 3. Stärkeklasse. Auf dem zweiten Rang platzierte sich Heimiswil B mit einer Nummer und 1487 Schlagpunkten. Rang 3 sicherte sich Busswil b. Heimiswil, die am Nachmittag ohne Nummer blieben und sich mit 1411 Punkten in die Spitzenränge schieben konnten. Das vierte Trinkhorn gewann Wiler, ebenfalls mit einer Nummer und einer Schlagleistung von 1382 Punkten.

Einzelschläger
Sechs Spieler hatten nach dem Anhornussen 40 oder mehr Schlagpunkte auf ihrem Konto. Für Spannung am Nachmittag war deshalb sicherlich gesorgt. Mit 44 Punkten lag Roland Aeschbacher, Rüegsau-Affoltern, vor Adrian Grossenbacher, Oberthal, und Tobias Rufer, Wiler, beide mit 42 Punkten, in Führung. Am Nachmittag konnte sich Roland Aeschbacher mit den Streichen 23, 22, 21, 21 von seinen Verfolgern absetzen und erreichte mit einem Total von 131 Punkten den Festsieg. Der zweite Rang ging an Adrian Grossenbacher. Er schlug am Nachmittag die Streiche19, 18, 23, 20 und erzielte ein Total von 122 Punkten. Sehr knapp viel die Entscheidung um den dritten Rang aus. Sowohl Thomas Meister von Wasen-Lugenbach C, als auch Reto Ryser von Busswil b. Heimiswil schlugen die Streiche 19, 19, 20, 20, 20, 21 was zu einem Total von 119 Punkten führte. Die Entscheidung fiel aufgrund des Jahrgangs zugunsten von Thomas Meister aus. Die Auszeichnung zum besten Nachwuchshornusser ging an Niffenegger Reto mit 73 Punkten.

1. Wasen-Lugenbach C

2. Heimiswil B

3. Busswil b. Heimiswil

4. Wiler

Grossenbacher Adrian, Aeschbacher Roland, Meister Thomas, Niffenegger Reto


4. Stärkeklasse

Anhornussen
In der vierten Stärkeklasse waren gar nur drei Mannschaften noch ohne Nummer. In Führung lag Oschwand-Biembach B mit 402 Schlagpunkten gefolgt von Bigel-Goldbach mit 362 Schlagpunkten. Als letztes Team ohne Nummer klassierte sich Steingrube-Zimmerberg mit 326 Punkten auf dem dritten Zwischenrang. In Lauerstellung auf Rang vier lag Zäziwil-Reutenen C mit einer Nummer und 360 Punkten. Am meisten Schlagpunkte, nämlich 411, hatte nach dem Anhornussen die Hornussergesellschaft Illfis auf dem Konto. Da sie sich aber bereits drei Nummern schreiben lassen mussten, lagen sie zwischenzeitlich nur auf Rang 7.

Ausstich
Von den Mannschaften ohne Nummer gelang es einzig der Mannschaft aus Bigel-Goldbach das Ries sauber zu halten. Mit 1079 Schlagpunkten gewannen sie das Fest in der 4. Stärkeklasse. Im zweiten Rang klassierte sich Steingrube-Zimmerberg mit 1053 Punkten, sie mussten sich am Nachmittag eine Nummer schreiben lassen. Zwei Nummern notieren lassen, musste sich Oschwand-Biembach B mit 1189 Punkten. Diese Leistung reichte für den 3. Schlussrang aus. Auf Rang vier konnte sich das Team aus Illfis vorschieben. Sie mussten sich am Nachmittag nur noch eine Nummer aufschreiben lassen und konnten mit insgesamt vier Nummern und einer guten Schlagleistung von 1254 Punkten das letzte Trinkhorn gewinnen.

Einzelschläger
Nach dem Anhornussen war die Spitze fest in den Händen der Hornusser aus Illfis. Mit 41 Punkten lag Daniel Marti in Führung. Verfolgt wurde er von Pascal Marti mit 39 Punkten, Markus Rüegsegger mit 38 Punkten und Michael Lehmann mit 37 Punkten. Erst auf dem fünften Zwischenrang klassierte sich ein Hornusser aus einer anderen Gesellschaft. Pascal Marti konnte seine starke Leistung vom Vormittag beibehalten und schlug am Nachmittag 80 Punkte. Das Total von 119 Punkten reichte ihm für den Tagessieg. Michael Lehmann sicherte sich mit 76 Zählern am Nachmittag und dem Total von 113 Punkten den zweiten Schlussrang. Den Dreifachsieg von Illfis verhinderte Yannick Gurtner von Unterfrittenbach-Emmenmatt. Mit einer Schlagleistung von 76 Punkten am Nachmittag und 36 Punkten am Vormittag gewann er mit 112 Punkten den dritten Einzelschlägerpreis. In der vierten Stärkenklasse konnte sich Stefan Imhof von Röthenbach i.E. mit 94 Punkten zum besten Nachwuchhornusser küren lassen.

Bericht von MeKo EHV

1. Bigel-Goldbach

2. Steingrube-Zimmerberg

3. Oschwand-Biembach B

4. Ilfis

Lehmann Michael, Marti Pascal, Gurtner Yannick, Imhof Stefan

Ehrendamen

Bericht Emmentalisches Hornusserfest, 1.+2. Stärkeklasse

Aktualisiert am:

Bei einwandfreien äusseren Bedingungen trafen sich am Samstag die Hornusser der ersten und zweiten Stärkeklasse zum sportlichen Stelldichein in Wasen. Beim Anhornussen herrschten teilweise noch etwas schwierige Sichtverhältnisse, welche sich sicher für die eine oder andere Nummer verantwortlich zeigten. Nachdem die Hornusser an ihrem letzten Fest in Wasen von sehr guten Windverhältnissen profitierten, war es diesmal gerade umgekehrt. Schon am Morgen herrschte leichter Gegenwind, welcher sich im Ausstich noch verstärkte. Die ganz langen Streiche waren also diesmal auf der Kleinegg – wo sich Ries und Festplatz befanden – nicht zu sehen.

1. Stärkeklasse

Der Veranstalter und nach den Meisterschaftsleistungen grosse Favorit Wasen-Lugenbach A, trat nicht in Bestbesetzung an und verabschiedete sich schon früh mit einer kassierten Nummer aus der Entscheidung. Das gleiche Schicksal ereilte auch Heimiswil A. Besser als diese beiden machte es das ebenfalls zum Favoritenkreis zählende Biglen-Arni A, welches die Rangliste am Mittag mit 628 Punkten und einem Punkt Vorsprung auf Rüderswil A anführte. Dicht dahinter folgten Lyssach mit 622 Zählern, vor Zäziwil-Reutenen A und das eher unter den Erwartungen gebliebene Gerlafingen-Zielebach A, welche 22 respektive 28 Zählern Rückstand auf die Führenden aufwiesen. Alle anderen Mannschaften hatten 60 und mehr Punkte Rückstand und kamen für den Festsieg nicht mehr in Frage.

Im Ausstich startete Biglen-Arni verhalten und lag mit 571 Punkten unter den Erwartungen. Gerlafingen-Zielebach lief es wesentlich besser und mit 611 Punkten überholten sie die Führenden bereits nach dem zweiten Durchgang um 10 Punkte. Die übrigen Mannschaften der Spitzengruppe schlugen alle in etwa gleich stark, so dass der letzte Umgang über die Rangierungen entscheiden musste. In diesem letzten Umgang lieferte Biglen-Arni mit 595 Punkten eine ordentliche, aber keine Spitzenleistung ab. Die Unteremmentaler von Gerlafingen-Zielebach ihrerseits vermochte sich nochmals zu steigern und schlug 631 Punkte. Das Total von 1840 Punkten reichte schlussendlich souverän mit 47 Punkten Vorsprung auf Biglen-Arni zum verdienten Festsieg. Dahinter lieferten sich Rüderswil und Röthenbach einen spannenden Kampf um Rang 3, wobei die Rüderswiler am Schluss mit 7 Punkten Vorsprung und einem Total von 1783 Punkten das bessere Ende für sich behielten. Das im Ausstich noch auf dem dritten Rang liegende Lyssach baute vor allem im letzten Umgang stark ab und musste schlussendlich mit dem sechsten Rang Vorlieb nehmen. Ebenfalls knapp hinter den Hornrängen platzierten sich mit 1727 Punkten die Hornusser von Zäziwil-Reutenen.

Bei den Einzelschlägern führte am Mittag Steven Jost (Biglen-Arni A) mit 44 Punkten, einen Punkt vor Bänz Bernhard (Lueg i.E.) die Rangliste an. Gefolgt wurden die beiden von nicht weniger als 19 Schlägern mit 40 und mehr Punkten. Für Spannung war also sicherlich gesorgt.

Nach 42 Punkten im ersten Umgang am Nachmittag, traf Steven seinen fünften Streich nicht optimal (18) und totalisierte am Schluss 125 Punkte. Geschlagen wurde er von Markus Bernhard (Rüdtligen-Alchenflüh), welcher sich nach einer regelmässigen Leistung und total 126 Punkten als Festsieger ausrufen lassen durfte. Dritter wurde Patrick Iff von Utzenstorf-Koppigen mit 124 Punkten. Der Preis für den besten Nachwuchshornusser ging an Lukas Liechti (Zäziwil-Reutenen) mit 88 Punkten.

1. Gerlafingen-Zielebach A

2. Biglen-Arni A

3. Rüderswil A

4. Röthenbach A

Jost Steven, Bernhard Markus, Iff Patrick, Liechti Lukas


2. Stärkeklasse

In der zweiten Stärkeklasse lagen das im Vorfeld als grosser Favorit gehandelte Oberdiessbach A am Mittag auf dem 5 Punkten Abstand hinter Mitfavorit Steinen bei Signau A, welches 571 Punkte totalisierte. Dahinter lauerten mit Zauggenried-Kernenried A (543), Stalden-Dorf A (537) und Unterfrittenbach-Emmenmatt A (536), drei Mannschaften innerhalb von sieben Punkten auf einen Ausrutscher der beiden Führenden.

Kronfavorit Oberdiessbach zeigte am Nachmittag eine regelmässige Leistung und sicherte sich am Schluss mit 1665 Punkten und über 40 Punkten Vorsprung auf alle Verfolger den Festsieg in dieser Stärkeklasse. Steinen b. Signau verpatzte das erste Ries am Nachmittag mit 229 Punkten vollkommen und totalisierte am Schluss 1622 Punkte. Dies reichte schlussendlich dennoch für das zweite Trinkhorn. Die beiden restlichen Trinkhörner sicherten sich Stalden-Dorf mit 1580 und Unterfrittenbach-Emmenmatt mit 1547 Punkten. Das am Mittag noch auf dem dritten Rang gelegene Zauggenried-Kernenried liess am Nachmittag stark nach und fiel aus der Entscheidung.

Auch in der zweiten Stärkeklasse totalisierte der Führende Marcel Moser von Oberdiessbach A 43 Punkte, gefolgt von 5 Schlägern, die sich allesamt 42 Punkte notieren lassen konnten.

Dem Führenden Marcel Moser lief es insbesondere im letzten Umgang mit Streichen von 19 und 16 nicht mehr wunschgemäss, womit er es mit 118 Punkten nicht mehr auf Podest schaffte. Auf dieses schaffte es der als Mitfavorit gehandelte Mannschaftskollege Peter Lüthi, welcher 121 Punkte totalisierte und das Fest für sich entscheiden konnte. Gefolgt wurde er von Patrick Richard (Wynigen-Rumendingen) und Janyck Wüthrich (Langnau-Berge), welche beide 120 Punkte totalisierten. Bemerkenswert dabei vor allem die Leistung von Janyck Wüthrich, welcher am Morgen mit 34 Punkten noch nicht im Visier für einen Spitzenrang lag. Mit 86 Punkten schlug er am Nachmittag ein Glanzresultat, welches ihm schlussendlich dank dem längeren zweiten Streich (22) den zweiten Rang vor Rychard (20) eintrug. Bester Nachwuchshornusser wurde Alain Hofer (Stalden-Dorf) mit 92 Punkten.

Bericht von MeKo EHV

1. Oberdiessbach A

2. Steinen bei Signau A

3. Stalden-Dorf A

4. Unterfrittenbach-Emmenmatt A

Wüthrich Janyck, Lüthi Peter, Rychard Patrick, Hofer Alain

Ehrendamen