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Aktuell


Bericht Emmentalisches Hornusserfest, 3.+4. Stärkeklasse

Aktualisiert am:

Am Sonntag, den 18. August, fand der zweite Teil des Emmentalischen Hornusserfests in Wasen statt. Zum Kräftemessen trafen sich die Mannschaften der 3. und 4. Stärkeklasse. Im Gegensatz zum Vortag war der Himmel nahezu wolkenlos und die Temperaturen waren entsprechend höher. Der Wind wehte aus einer anderen Richtung und sorgte so für etwas gängigere Bedingungen als am Vortag. Wegen den hellen Verhältnissen und der leicht von vorne einfallenden Sonne wurde der Spielstart an diesem Festtag 15 Minuten nach hinten verlegt. Die sehr hellen Sichtverhältnisse sorgten aber trotzdem bereits am Vormittag für viele Nummern.

3. Stärkeklasse

Anhornussen
Nur gerade vier Gesellschaften überstanden den Vormittag ohne Nummer. Auf Ries 1 traf Heimiswil B mit 496 Schlagpunkten auf Wiler das nur 12 Punkte weniger auf dem Konto hatte. Ein spannendes Spiel um den Festsieg durfte also erwartet werden. Auf dem zweiten Ries kämpfte eine der Gastgebermannschaften, Wasen-Lugenbach C, um eines der begehrten Trinkhörner. Mit 462 Schlagpunkten distanzierten sie das viert platzierte Aefligen bereits um 128 Schlagpunkte. Die Mannschaften Busswil b. Heimiswil, Rüegsau-Affoltern A, Thalgraben und Lyssach C hatten je eine Nummer und mussten so auf einen Patzer des Spitzenquartetts hoffen, um noch ein Trinkhorn gewinnen zu können.

Ausstich
Auch am Nachmittag kam es vermehrt zu Nummern. Schon im ersten Umgang nach der Mittagspause musste sich sowohl Heimiswil B, als auch Wiler je eine Nummer notieren lassen. Vom Spitzenquartett vermochte es nur die Mannschaft von Wasen-Lugenbach C über den ganzen Spieltag hinweg das eigene Ries sauber zu halten. Sie erzielten eine Schlagleistung von 1329 Punkten und sicherten sich so den Festsieg in der 3. Stärkeklasse. Auf dem zweiten Rang platzierte sich Heimiswil B mit einer Nummer und 1487 Schlagpunkten. Rang 3 sicherte sich Busswil b. Heimiswil, die am Nachmittag ohne Nummer blieben und sich mit 1411 Punkten in die Spitzenränge schieben konnten. Das vierte Trinkhorn gewann Wiler, ebenfalls mit einer Nummer und einer Schlagleistung von 1382 Punkten.

Einzelschläger
Sechs Spieler hatten nach dem Anhornussen 40 oder mehr Schlagpunkte auf ihrem Konto. Für Spannung am Nachmittag war deshalb sicherlich gesorgt. Mit 44 Punkten lag Roland Aeschbacher, Rüegsau-Affoltern, vor Adrian Grossenbacher, Oberthal, und Tobias Rufer, Wiler, beide mit 42 Punkten, in Führung. Am Nachmittag konnte sich Roland Aeschbacher mit den Streichen 23, 22, 21, 21 von seinen Verfolgern absetzen und erreichte mit einem Total von 131 Punkten den Festsieg. Der zweite Rang ging an Adrian Grossenbacher. Er schlug am Nachmittag die Streiche19, 18, 23, 20 und erzielte ein Total von 122 Punkten. Sehr knapp viel die Entscheidung um den dritten Rang aus. Sowohl Thomas Meister von Wasen-Lugenbach C, als auch Reto Ryser von Busswil b. Heimiswil schlugen die Streiche 19, 19, 20, 20, 20, 21 was zu einem Total von 119 Punkten führte. Die Entscheidung fiel aufgrund des Jahrgangs zugunsten von Thomas Meister aus. Die Auszeichnung zum besten Nachwuchshornusser ging an Niffenegger Reto mit 73 Punkten.

1. Wasen-Lugenbach C

2. Heimiswil B

3. Busswil b. Heimiswil

4. Wiler

Grossenbacher Adrian, Aeschbacher Roland, Meister Thomas, Niffenegger Reto


4. Stärkeklasse

Anhornussen
In der vierten Stärkeklasse waren gar nur drei Mannschaften noch ohne Nummer. In Führung lag Oschwand-Biembach B mit 402 Schlagpunkten gefolgt von Bigel-Goldbach mit 362 Schlagpunkten. Als letztes Team ohne Nummer klassierte sich Steingrube-Zimmerberg mit 326 Punkten auf dem dritten Zwischenrang. In Lauerstellung auf Rang vier lag Zäziwil-Reutenen C mit einer Nummer und 360 Punkten. Am meisten Schlagpunkte, nämlich 411, hatte nach dem Anhornussen die Hornussergesellschaft Illfis auf dem Konto. Da sie sich aber bereits drei Nummern schreiben lassen mussten, lagen sie zwischenzeitlich nur auf Rang 7.

Ausstich
Von den Mannschaften ohne Nummer gelang es einzig der Mannschaft aus Bigel-Goldbach das Ries sauber zu halten. Mit 1079 Schlagpunkten gewannen sie das Fest in der 4. Stärkeklasse. Im zweiten Rang klassierte sich Steingrube-Zimmerberg mit 1053 Punkten, sie mussten sich am Nachmittag eine Nummer schreiben lassen. Zwei Nummern notieren lassen, musste sich Oschwand-Biembach B mit 1189 Punkten. Diese Leistung reichte für den 3. Schlussrang aus. Auf Rang vier konnte sich das Team aus Illfis vorschieben. Sie mussten sich am Nachmittag nur noch eine Nummer aufschreiben lassen und konnten mit insgesamt vier Nummern und einer guten Schlagleistung von 1254 Punkten das letzte Trinkhorn gewinnen.

Einzelschläger
Nach dem Anhornussen war die Spitze fest in den Händen der Hornusser aus Illfis. Mit 41 Punkten lag Daniel Marti in Führung. Verfolgt wurde er von Pascal Marti mit 39 Punkten, Markus Rüegsegger mit 38 Punkten und Michael Lehmann mit 37 Punkten. Erst auf dem fünften Zwischenrang klassierte sich ein Hornusser aus einer anderen Gesellschaft. Pascal Marti konnte seine starke Leistung vom Vormittag beibehalten und schlug am Nachmittag 80 Punkte. Das Total von 119 Punkten reichte ihm für den Tagessieg. Michael Lehmann sicherte sich mit 76 Zählern am Nachmittag und dem Total von 113 Punkten den zweiten Schlussrang. Den Dreifachsieg von Illfis verhinderte Yannick Gurtner von Unterfrittenbach-Emmenmatt. Mit einer Schlagleistung von 76 Punkten am Nachmittag und 36 Punkten am Vormittag gewann er mit 112 Punkten den dritten Einzelschlägerpreis. In der vierten Stärkenklasse konnte sich Stefan Imhof von Röthenbach i.E. mit 94 Punkten zum besten Nachwuchhornusser küren lassen.

Bericht von MeKo EHV

1. Bigel-Goldbach

2. Steingrube-Zimmerberg

3. Oschwand-Biembach B

4. Ilfis

Lehmann Michael, Marti Pascal, Gurtner Yannick, Imhof Stefan

Ehrendamen

Bericht Emmentalisches Hornusserfest, 1.+2. Stärkeklasse

Aktualisiert am:

Bei einwandfreien äusseren Bedingungen trafen sich am Samstag die Hornusser der ersten und zweiten Stärkeklasse zum sportlichen Stelldichein in Wasen. Beim Anhornussen herrschten teilweise noch etwas schwierige Sichtverhältnisse, welche sich sicher für die eine oder andere Nummer verantwortlich zeigten. Nachdem die Hornusser an ihrem letzten Fest in Wasen von sehr guten Windverhältnissen profitierten, war es diesmal gerade umgekehrt. Schon am Morgen herrschte leichter Gegenwind, welcher sich im Ausstich noch verstärkte. Die ganz langen Streiche waren also diesmal auf der Kleinegg – wo sich Ries und Festplatz befanden – nicht zu sehen.

1. Stärkeklasse

Der Veranstalter und nach den Meisterschaftsleistungen grosse Favorit Wasen-Lugenbach A, trat nicht in Bestbesetzung an und verabschiedete sich schon früh mit einer kassierten Nummer aus der Entscheidung. Das gleiche Schicksal ereilte auch Heimiswil A. Besser als diese beiden machte es das ebenfalls zum Favoritenkreis zählende Biglen-Arni A, welches die Rangliste am Mittag mit 628 Punkten und einem Punkt Vorsprung auf Rüderswil A anführte. Dicht dahinter folgten Lyssach mit 622 Zählern, vor Zäziwil-Reutenen A und das eher unter den Erwartungen gebliebene Gerlafingen-Zielebach A, welche 22 respektive 28 Zählern Rückstand auf die Führenden aufwiesen. Alle anderen Mannschaften hatten 60 und mehr Punkte Rückstand und kamen für den Festsieg nicht mehr in Frage.

Im Ausstich startete Biglen-Arni verhalten und lag mit 571 Punkten unter den Erwartungen. Gerlafingen-Zielebach lief es wesentlich besser und mit 611 Punkten überholten sie die Führenden bereits nach dem zweiten Durchgang um 10 Punkte. Die übrigen Mannschaften der Spitzengruppe schlugen alle in etwa gleich stark, so dass der letzte Umgang über die Rangierungen entscheiden musste. In diesem letzten Umgang lieferte Biglen-Arni mit 595 Punkten eine ordentliche, aber keine Spitzenleistung ab. Die Unteremmentaler von Gerlafingen-Zielebach ihrerseits vermochte sich nochmals zu steigern und schlug 631 Punkte. Das Total von 1840 Punkten reichte schlussendlich souverän mit 47 Punkten Vorsprung auf Biglen-Arni zum verdienten Festsieg. Dahinter lieferten sich Rüderswil und Röthenbach einen spannenden Kampf um Rang 3, wobei die Rüderswiler am Schluss mit 7 Punkten Vorsprung und einem Total von 1783 Punkten das bessere Ende für sich behielten. Das im Ausstich noch auf dem dritten Rang liegende Lyssach baute vor allem im letzten Umgang stark ab und musste schlussendlich mit dem sechsten Rang Vorlieb nehmen. Ebenfalls knapp hinter den Hornrängen platzierten sich mit 1727 Punkten die Hornusser von Zäziwil-Reutenen.

Bei den Einzelschlägern führte am Mittag Steven Jost (Biglen-Arni A) mit 44 Punkten, einen Punkt vor Bänz Bernhard (Lueg i.E.) die Rangliste an. Gefolgt wurden die beiden von nicht weniger als 19 Schlägern mit 40 und mehr Punkten. Für Spannung war also sicherlich gesorgt.

Nach 42 Punkten im ersten Umgang am Nachmittag, traf Steven seinen fünften Streich nicht optimal (18) und totalisierte am Schluss 125 Punkte. Geschlagen wurde er von Markus Bernhard (Rüdtligen-Alchenflüh), welcher sich nach einer regelmässigen Leistung und total 126 Punkten als Festsieger ausrufen lassen durfte. Dritter wurde Patrick Iff von Utzenstorf-Koppigen mit 124 Punkten. Der Preis für den besten Nachwuchshornusser ging an Lukas Liechti (Zäziwil-Reutenen) mit 88 Punkten.

1. Gerlafingen-Zielebach A

2. Biglen-Arni A

3. Rüderswil A

4. Röthenbach A

Jost Steven, Bernhard Markus, Iff Patrick, Liechti Lukas


2. Stärkeklasse

In der zweiten Stärkeklasse lagen das im Vorfeld als grosser Favorit gehandelte Oberdiessbach A am Mittag auf dem 5 Punkten Abstand hinter Mitfavorit Steinen bei Signau A, welches 571 Punkte totalisierte. Dahinter lauerten mit Zauggenried-Kernenried A (543), Stalden-Dorf A (537) und Unterfrittenbach-Emmenmatt A (536), drei Mannschaften innerhalb von sieben Punkten auf einen Ausrutscher der beiden Führenden.

Kronfavorit Oberdiessbach zeigte am Nachmittag eine regelmässige Leistung und sicherte sich am Schluss mit 1665 Punkten und über 40 Punkten Vorsprung auf alle Verfolger den Festsieg in dieser Stärkeklasse. Steinen b. Signau verpatzte das erste Ries am Nachmittag mit 229 Punkten vollkommen und totalisierte am Schluss 1622 Punkte. Dies reichte schlussendlich dennoch für das zweite Trinkhorn. Die beiden restlichen Trinkhörner sicherten sich Stalden-Dorf mit 1580 und Unterfrittenbach-Emmenmatt mit 1547 Punkten. Das am Mittag noch auf dem dritten Rang gelegene Zauggenried-Kernenried liess am Nachmittag stark nach und fiel aus der Entscheidung.

Auch in der zweiten Stärkeklasse totalisierte der Führende Marcel Moser von Oberdiessbach A 43 Punkte, gefolgt von 5 Schlägern, die sich allesamt 42 Punkte notieren lassen konnten.

Dem Führenden Marcel Moser lief es insbesondere im letzten Umgang mit Streichen von 19 und 16 nicht mehr wunschgemäss, womit er es mit 118 Punkten nicht mehr auf Podest schaffte. Auf dieses schaffte es der als Mitfavorit gehandelte Mannschaftskollege Peter Lüthi, welcher 121 Punkte totalisierte und das Fest für sich entscheiden konnte. Gefolgt wurde er von Patrick Richard (Wynigen-Rumendingen) und Janyck Wüthrich (Langnau-Berge), welche beide 120 Punkte totalisierten. Bemerkenswert dabei vor allem die Leistung von Janyck Wüthrich, welcher am Morgen mit 34 Punkten noch nicht im Visier für einen Spitzenrang lag. Mit 86 Punkten schlug er am Nachmittag ein Glanzresultat, welches ihm schlussendlich dank dem längeren zweiten Streich (22) den zweiten Rang vor Rychard (20) eintrug. Bester Nachwuchshornusser wurde Alain Hofer (Stalden-Dorf) mit 92 Punkten.

Bericht von MeKo EHV

1. Oberdiessbach A

2. Steinen bei Signau A

3. Stalden-Dorf A

4. Unterfrittenbach-Emmenmatt A

Wüthrich Janyck, Lüthi Peter, Rychard Patrick, Hofer Alain

Ehrendamen

Impressionen vom Adelbodner Prominenten- Hornussen

Aktualisiert am:

Das Adelbodner Prominenten- Hornussen ist schon vorbei.
Wir hatten tolle Promis und Profis die ihre "Nouss" mehr oder weniger weit ins Ries beförderten.

Presseschau Bernerzeitung / Neo1

Aktualisiert am:

Bernerzeitung vom 14.08.2019

Beiträge von Neo1

Verkehrsbehinderung Sumiswald und Wasen

Aktualisiert am:

Am 16.-18. August sowie am 23. – 25. August 2019 finden auf der Kleinegg zwischen Sumiswald und Wasen das Emmentalische sowie das Interkantonale Hornusserfest Wasen statt.

Aus diesem Grund ist während den Wochenenden sowie an den Vortagen beim Einrichten mit Behinderungen zu rechnen. Die Bevölkerung sowie die Festbesucher werden geben, während der ganzen Zeit die Signalisationen zu beachten und die Anweisungen des zuständigen Personals zu befolgen.

Wichtig:

Die Haupterschliessung zum Festgelände wird umgeleitet und erfolgt über Wasen. Der Zugang ab Burghof/Schlossweiher ist gesperrt.

Wir bitten um Verständnis und wünschen allen Anwesenden ein tolles Fest.

OK Hornusserfeste Wasen
Einwohnergemeinde Sumiswald